Junk Food macht wütend und reizbar

by SlimLounge

Was Sie essen, wirkt sich direkt auf Ihre Gemütslage aus und kann sogar ganz drastisch Ihr Verhalten verändern. So lautet die Erkenntnis aus einer neuen Studie der Universität Oxford, die zeigte, dass der Verzehr von Junk Food zu Aggression, Reizbarkeit und sogar zur Neigung zur Gewalttätigkeit führen kann.

Laut Dr. Drew Ramsey, dem Leiter der Studie, zählt Nährstoffmangel zu den Hauptursachen von Verhaltensauffälligkeiten. Ohne ausreichende Versorgung mit Nährstoffen könne der Körper nicht die nötigen chemischen Substanzen und Hormone bilden, die für klares Denken und ein gesundes Gemüt unabdingbar sind. Die Folge könne irrationales oder gar gefährliches Handeln sein.

Um diese Behauptung zu untermauern, hatte Dr. Ramsey an einer Gruppe von Gefängnisinsassen untersucht, wie sich die Ernährung auf deren Stimmung und Verhalten auswirkte. Wie CBS Boston berichtete, verabreichte Dr. Ramsey einem Teil der Häftlinge bestimmte Vitamin-Ergänzungsmittel und verglich ihre Verhaltens- und Denkmuster mit denen jener Gefängnisinsassen, die das typische Junk Food aßen.

Wie die Analyse ergab, zeigten sich die Häftlinge, die das Vitamin-Ergänzungsmittel einnahmen, weit weniger aggressiv und wütend als die anderen, die sich hauptsächlich von Junk Food ernährten. Wie Dr. Ramsey erläuterte, lassen die Ergebnisse darauf schließen, dass ein Nährstoffmangel, der in unserer modernen Welt immer häufiger auftritt, direkt mit unberechenbarem und gewalttätigem Verhalten in Verbindung steht.

»Ein Mangel an Nährstoffen, sei es Magnesium oder Mangan, Vitamin C oder manche B-Vitamine, kann einen Menschen hyperaktiv gegenüber einem Stressor machen, eine Art kurze Zündschnur«, sagt die Ernährungswissenschaftlerin Nicolette Pace über den übermäßigen Verzehr von Lebensmitteln mit leeren Kohlenhydraten. liefern dem Körper nicht das, was er braucht, um mit dem Alltagsstress umgehen zu können.«

Viele Bürger, die für den CBS-Boston-Bericht über die Studie interviewt wurden, teilten diese Ansicht. Einige bestätigten gegenüber dem Sender, dass bestimmte Lebensmittel ihre Stimmung und Gedanken tatsächlich spürbar veränderten. Eine Frau erklärte, ihr Essen beeinflusse ihre Gemütslage, Junk Food löse die schlimmsten Gedanken und Vorstellungen über ihr Umfeld aus.

Eine ähnliche Studie, die kürzlich von Wissenschaftlern der Penn State University vorgelegt wurde, kam zu ähnlichen Schlussfolgerungen. Es hatte sich gezeigt, dass Personen, die ohnehin zur Verstimmtheit neigen, umso schlechter gelaunt sind, je mehr Junk Food sie essen. Dieser Studie zufolge wird ein Stimmungstief nach dem Verzehr von Junk Food verstärkt.

»Sich bei stark gezuckerten Dingen wie Schokolade, Süßigkeiten und süßen Getränken zurückzuhalten, kann helfen, Stimmungsumschwünge zu verhindern«, wurde die Ernährungswissenschaftlerin Amanda Ursell 2009 in der Zeitung The Sun zitiert. »Ersetzen Sie sie durch Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index (GI). Sie werden langsamer verdaut und verhindern damit stärkere Blutzuckerschwankungen, die mit dem Verzehr von stark zuckerhaltigen Lebensmitteln einhergehen.«

Weitere Infos hierzu erfahren Sie im Ernährungscoaching oder im persönlichen Gespräch mit Ihrem Gesundheitscoach in der slim lounge!

[button link=“https://slim-lounge.de/wp-content/uploads/2013/04/JunkFoodWut.pdf“ newwindow=“yes“] PDF laden![/button]

Share this article

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.